Ein Mangel an Magnesium kann sowohl unsere Pferde als auch uns Reiter einiges an Nerven kosten. Wiederholt nervöses Verhalten, ungewohnt spanniges Gebärden beim Reiten, plötzliche Schreckhaftigkeit – all das können Anzeichen eines Magnesiummangels sein. Und sie alle machen den sonst so vertrauten Umgang mit dem Partner Pferd oft zu einer Mutprobe. Doch woher kann ein solcher Mangel plötzlich kommen? Und was ist in einem solchen Falle zu tun? Die Antworten auf diese Fragen gibt es hier in unserem neuen Blog-Eintrag.
Zwischen 6 und 7 g Magnesium muss ein Pferd mit einem Körpergewicht von 600 kg und bei durchschnittlicher Arbeit am Tag aufnehmen, damit es nicht in einen Mangel abrutscht. Rund 60 % des aufgenommenen Magnesiums lagern bei Pferden in den Knochen, etwa 30 % in den Muskeln. Ein Mangel an diesem wichtigen Mengenelement kann demnach schwere Folgen im Pferdekörper verursachen. Dazu gehören beispielsweise:

Gut für die Muskeln: Magnesium.
- poröse und bruchanfällige Knochen
- Leistungsabnahme der Herz- und Skelettmuskeln
- Konditionsverlust
- Muskelzittern
- Muskelschwäche
- Krampfanfälle
- Kreislaufprobleme
- erschwerter Kotabsatz
- Krampfkoliken
- angelaufene Beine
Achtung: Vor allem unsere Senioren, Jungpferde im Wachstum, tragende oder laktierende Stuten und auch die Sportler haben generell einen höheren Bedarf an Nährstoffen allgemein – und so auch an Magnesium. Allergien, ECS, EMS oder Koliken bringen in vielen Fällen ebenfalls einen erhöhten Bedarf mit sich. Da ein Magnesium-Mangel erst in einem sehr gravierenden Stadium im Blutbild erkennbar ist, erweisen sich Kuren mit Magnesium in hochwertiger Verbindung als sehr sinnvollen Ausgleich. In den oben erwähnten Situationen erhöhten Bedarfs empfiehlt sich auch eine vorbeugende Gabe.
Um einem Mangel generell vorzubeugen, empfehlen wir, sich mit den Nährstoffgehalten der Weiden und Wiesen rund um Ihren Stall vertraut zu machen. Denn der Magnesium-Bedarf eines Reitpferdes wird durch die Gehalte im durchschnittlichen Heu, Stroh und Getreide aus Deutschland häufig nur dann ausreichend gedeckt, wenn das Pferd keiner besonderen Belastung ausgesetzt ist. Startet das Pferd regelmäßig auf Turnieren, wird es in der Zucht eingesetzt oder hat es bereits ein hohes Alter erreicht, muss die Magnesium-Zufuhr an den individuellen Bedarf angepasst werden. Andernfalls kann es schnell zu einer Unterversorgung kommen.
Selbstverständlich haben wir in unserem MASTERHORSE-Sortiment hochwertige Magnesium-Präparate. Bei Fragen rund um das Thema Magnesium und die Pferdefütterung an sich hilft Ihnen auch gerne unser Expertenteam weiter. Ebenfalls finden sich auf unserer Homepage und in unserem Blog viele wichtige Details rund um die ausreichende Versorgung der Pferde mit Vitalstoffen.
Viel Spaß beim Weiterklicken wünscht Ihnen Ihr MASTERHORSE-Team

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