Füttern im Sommer und im Winter – darauf sollte geachtet werden.

Ja, es stimmt – unsere Pferde haben – was die Fütterung anbelangt – im Winter andere Bedürfnisse als im Sommer. Da können Kleinigkeiten schon viel bewirken – deshalb haben wir uns in diesem Blogeintrag mit den Eigenheiten der Fütterung in der warmen und kalten Jahreszeit gewidmet.

Der Sommer ist für die meisten Pferdebesitzer eine recht unkomplizierte Zeit, was die Fütterung anbelangt. Die Pferde stehen viele Stunden draußen und tanken Sonne, sie haben dabei Zugang zu frischem Gras und entgehen der im Winter oft stickigen Stallluft. Das sollte sich auch in der Fütterung niederschlagen: In den Sommermonaten kann nämlich ganz bewusst auf den Einsatz der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K, da diese den Tieren durch die Weidehaltung bereits in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, verzichtet werden. Vitamin A zum Beispiel kommt als ß-Karotin, der Vorstufe des Vitamins, ausreichend in frischem Grünfutter vor. Auch Vitamin E und K findet man dort in großen Mengen Gras. Vitamin D bildet das Pferd nach Sonnenbestrahlung selbst. Eine Überversorgung der fettlöslichen Vitamine durch eine zusätzliche Supplementierung, z.B. in Form eines Mineralfutters, sollte unbedingt vermieden werden, da sie sich im Körper des Tieres anreichern und ggf. negative Reaktionen hervorrufen können. Wichtig dagegen sind B-Vitamine in einem ideal ausbalancierten Verhältnis. Zusammen mit essenziellen Spurenelementen wie Selen, Zink und Mangan, deren Gehalte dem neuesten Stand ernährungswissenschaftlicher Erkenntnisse entsprechen, sorgen sie für den Erhalt der Gesundheit, des Stoffwechsels und der Leistungsfähigkeit des Pferdes im Sommer.

Doch das ändert sich im Winter: Zu dieser Jahreszeit ist eine hervorragende Versorgung mit Spurenelementen wichtig. Nur so können alle Prozesse im Körper ideal ablaufen. Ein Pferd, das hier ideal versorgt ist, wird weitaus seltener krank. Im Winter fehlen Vitamine aus dem Frischfutter der Weide. Daher macht es Sinn, in dieser Zeit die Vitamine A, D und E zuzufüttern. Hier empfehlen sich hochwertige Mineralfutter oder die MASTERHORSE SPURENKUR. Hagebutten sind ebenfalls ein hervorragendes Winterfutter für Pferde: Sie liefern vor allem Vitamin C, aber auch Vitamin E und Lycopin. Auch ungesättigte Fettsäuren spielen im Winter eine wichtige Rolle. Leinöl beispielsweise verfügt über ein besonders günstiges Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Dazu kommt selbstverständlich qualitativ hochwertiges Heu und wenn das nicht ausreicht auch ein gutes Futterstroh. Bei fleißig gearbeiteten Reitpferden und im Offenstall lebenden Kandidaten steigt der Energiebedarf, da mit den sinkenden Außentemperaturen mehr Energie für die Gewinnung von Körperwärme aufgebracht werden muss. Die Pferde können ohne Heu (und Stroh) leicht an Gewicht verlieren. MASTERHORSE-Tipp: Ausreichend Bewegung ist auch im Winter wichtig. Wenn Pferde im Winter zu- statt abnehmen, erhöht sich die Hufrehegefahr im nächsten Frühjahr erheblich.

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