
Viel Auslauf kann die webenden Pferde von dieser Unart ablenken.
Webt das Pferd, handelt es sich dabei nicht mehr nur um eine Unart, sondern schon um eine ernstzunehmende Verhaltensstörung. Das prägnante Erscheinungsbild, bei dem das Pferd Kopf und Hals in einem gleichbleibenden Rhythmus von links nach rechts schwenkt und dabei die Vorderbeine abwechselnd belastet, ist uns Pferdemenschen nicht unbekannt. Doch was steckt dahinter?
Es liegt nahe, dass die Ursachen des Webens vor allem in der Haltung des Pferdes begründet sind. Das stundenlange Stehen in den engen Boxen, die langen Fresspausen und ein eintöniger Tagesablauf erzeugen bei Pferden paradoxerweise Stress. Und dadurch steigt das Risiko, dass das Pferd mit dem Weben beginnt. Denn viel seltener weben Pferde, die in pferdegerechten Haltung mit ausreichend Auslauf, Sozialkontakt und Umweltreizen leben. Möchte man dem „Weber“ etwas Gutes tun, freut er sich über eine Veränderungen der Haltungsform. Mehr Auslauf, regelmäßiger Kontakt zu Artgenossen, ausreichend Raufutter und Beschäftigung können Einiges bewirken. Je nach Schweregrad der Verhaltensstörung klingen die Symptome zwar nicht immer vollständig ab, eine Verbesserung wird aber in den meisten Fällen schnell sichtbar. Auch die Fütterung spielt eine Rolle. Es ist durchaus sinnvoll, dem webenden Pferd eine ausreichende Menge an Raufutter in Form von Heu zur Verfügung zu stellen. Täglich mindestens 1,5 Kilogramm Heu pro 100kg Körpergewicht gewährleisten nicht nur, dass der Magen-Darm-Trakt des Pferdes gesund bleibt, sondern bieten auch eine wertvolle Beschäftigung. Diese Maßnahme verringert das Risiko, dass Stereotypien wie das Weben überhaupt entsteht und hält bereits webende Tiere während des Fressens davon ab, diese Verhaltensstörung auszuüben. Alles, was die Fressdauer darüber hinaus verlängert (z.B. engmaschige Heunetze), ist eine willkommene Beschäftigungstherapie für „Weber“.
Auch unsere Experten haben sich Gedanken darüber gemacht, wie man webende Pferde am besten unterstützen kann und empfehlen die Fütterung des MASTERHORSE MAG-PRO. Das Magnesium kann, kombiniert mit den im Präparat ebenfalls enthaltenen B-Vitaminen, Vitamin E und der Aminosäure Tryptophan, vom Körper in den Botenstoff Serotonin umgewandelt werden. Das kennen auch wir Menschen als das „Glücks- und Wohlfühlhormon“. Da webende Pferde vor allem auf stressige Situationen mit dem Weben beginnen, kann mit der Fütterung dieses Präparates das Auftreten der Verhaltensstörung mindern, indem es das Wohlbefinden verbessert.
Mehr zum Thema Weben und auch zum MASTERHORSE MAG-PRO gibt es auch auf unserer Homepage.
Viel Vergnügen beim Weiterlesen wünscht Ihnen Ihr
MASTERHORSE-Team
