Masterhorse; Fell; Haut

Ja, leider stimmt diese Gleichung, gerade jetzt in der Zeit des Fellwechsels erkranken unsere Pferde häufig an einem Hautpilz. Die Folgen sind nicht nur, dass sie aussehen „wie gerupft“, kahle Stellen bekommen und sich überall scheuern – nein, das Anstrengende an einer Pilzinfektion ist die rasante Übertragung. Und das nicht nur an alle Artgenossen, auch wir Menschen können uns anstecken. Daher befassen wir uns in diesem Blogeintrag damit, wie man Pilzen schon im Vorfeld einer Infektion den sprichwörtlichen Gar ausmachen kann und natürlich auch damit, wie man sie im Falle eines Falles wieder los wird.

Wann kommt es zu einer Infektion mit Hautpilzen?

Pilze verbreiten sich bekannterweise rasant in einer warmen, feuchten und muffigen Umgebung. Daher: Wer im Stall schlecht lüftet oder nur bedingt für ausreichend frische Luft sorgen kann, sollte aktuell besonders aufmerksam sein! Denn oft nistet sich so ein Hautpilz zunächst in Haut und Fell ein, ohne dass das betroffene Pferd Symptome zeigt. Hat das Pferd selbst oder der Boxennachbar / Paddock-Kumpel ein schwaches Immunsystem, kommt es zu Stress aufgrund falscher Haltungsbedingungen, Unruhe in der Herde etc., liegt eine nur unzureichende Versorgung mit Vitalstoffen oder ein starker Wurmbefall vor, bricht der Pilz rasch aus und verbreitet sich im Stall. Jetzt gilt es zu handeln, denn ein Hautpilz wandert

  • von Pferd zu Pferd
  • von Pferd zu Mensch zu Pferd
  • über gemeinsames Putzzeug oder Pferdedecken für mehrere Pferde
  • an Wälz- und Scheuerstellen

Pilzinfektion beim Pferd – was tun?

Natürlich sollte man die betroffenen Hautstellen von außen reinigen und pflegen. Das sollte mindestens über einen Zeitraum von 14 Tagen geschehen. Dazu eignen sich pilztötende Waschlotionen sehr gut. Im Sommer kann das alle drei bis vier Tage am kompletten Körper erfolgen. Ist es dafür zu kalt, sollten zumindest die betroffenen Stellen gesäubert werden. Wenn möglich, kann auch ein regelmäßiger Solarium-Besuch helfen. Spezielle Impfungen gegen Hautpilz sind sowohl vorbeugend als auch im akuten Fall möglich. Sie bieten allerdings keinen 100 % Schutz bzw. keine Heilungsgarantie.

Pilz, Hautpilz, Pferd

Derartig kahle Stellen können auf einen Hautpilz schließen lassen.

Eine zusätzliche Besserung des Hautpilzes stellt sich natürlich in Kombination mit den richtigen Futtermitteln ein: Ein hochwertiges Mineralfutter (z.B. MASTERHORSE BASIS PLUS), darüber hinaus eine Ergänzung mit Zink (MASTERHORSE MONO-ZINK), eine gute Auswahl an Kräutern (MASTERHORSE ECZEMA) sowie die Versorgung mit allen essentiellen Vitaminen (MASTERHORSE BIERHEFE) können wir besten Gewissens empfehlen.

Hautpilz-Prophylaxe – darauf sollten Sie im Verdachtsfall achten:

  • Desinfektion der Box.
  • Desinfektion des Putz- und Sattelzeugs.
  • Waschen von Satteldecken, Abschwitz- und Winterdecken
  • Verwendung von Einmalhandschuhen bei der Pflege von betroffenen Pferden.

Viele weitere interessante Informationen rund um das Thema Hautpilz beim Pferd finden Sie wie immer in unserem Expertentipp. Viel Vergnügen beim Weiterlesen wünscht Ihnen

Ihr MASTERHORSE-Team

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