Wir alle kennen sie aus dem Teeregal, als Marmelade auf dem Brot und aus unserer Kindheit, als wir aus ihr Juckpulver hergestellt haben: die Hagebutte. So schön sieht sie aus, wenn sie in ihrem strahlenden Rot an den Hecken hängt. Doch nicht nur für uns Menschen, auch für unsere Pferde hat die kleine rote Frucht einen immensen Mehrwert. Deshalb haben wir sie uns in diesem Blog-Eintrag einmal genauer unter die Lupe genommen.

Die Hagebutte unterstützt das Immunsystem und die Gelenke Ihres Pferdes.
Die Hagebutte, lateinisch Rosa canina, wächst seit Urzeiten auf unseren heimischen Böden. Bis zu drei Meter hoch schießt der Hagebuttenstrauch unter guten Standortbedingungen. Am besten eignen sich für ihn Waldränder oder Gebüsche, die direkt in der Sonne oder im Halbschatten liegen. Im Sommer sind die Sträucher mit ihren weißen bis rosafarbenen Blüten ein regelrechter „Hingucker“. Und im Spätherbst entwickeln sich dann daraus die Hagebuttenfrüchte.
Hagebutten sind regelrechte „Vitalstoffbomben“: reich an Vitaminen, Mineral- und anderen pflanzlichen Wirkstoffen. Wegen ihres hohen Vitamin C-Gehaltes werden sie auch bei Pferden gerne zur Unterstützung der körpereigenen Abwehrkräfte gefüttert. Darüber hinaus haben sie sich – aufgrund ihrer enthaltenen Galaktolipide – über die Jahre hinweg auch bei Gelenkproblemen wie Arthrose einen Namen gemacht:
1. Hagebutten für das Immunsystem
Frische Hagebutten enthalten pro 100 g etwa 400 bis 500 mg Vitamin C, was den Gehalt in einer Zitrone um etwa das 10 fache übersteigt. Darüber hinaus stecken in der kleinen roten Frucht viel Vitamin E und der Pflanzenstoff Lycopin. Beide gelten als Antioxidantien, die schädliche Moleküle im Körper in Schach halten können. Deshalb empfiehlt sich die Gabe der Hagebutte diesbezüglich vor allem in der vitaminarmen Winterzeit.
2. Hagebutten die Gelenke
Die Erkenntnis, dass Hagebutten auch bei Gelenkproblemen sehr hilfreich sein können, beruht auf der Tatsache, dass diese auch so genannten Galaktolipide enthalten. Sie stecken hauptsächlich in der Hagebuttenschale und greifen so nachhaltig in das Entzündungsgeschehen ein, dass sie entzündliche Prozesse eindämmen können. Gerade bei degenerativen Gelenkerkrankungen, wie z.B. Arthrose hat sich die Gabe eben dieser Galaktolipide aus der Hagebutte bewährt.
Ein weiterer Vorteil der Hagebutten: Die Pferde fressen sie problemlos aus der Hand und kann damit auch als Leckerli-Ersatz beispielsweise für übergewichtige Pferde gegeben werden. Wir empfehlen eine Portion von 20 – 40 g je Großpferd (600 kg Körpergewicht) pro Tag.
Die Hagebutte hat es Ihnen angetan? In unserem Expertentipp finden sie zahlreiche weitere Infos rund um die kleine Mehrzweckwaffe. Viel Spaß beim Weiterklicken wünscht
Ihr MASTERHORSE-Team



