
Haben die Pferde Zugang zu qualitativ hochwertigem Heu, kommt es im Normalfall nicht zu einem Kupfermangel.
Eines der wichtigen Spurenelemente für unsere Pferde ist ohne Zweifel das Kupfer, lateinisch “cuprum”. Sein Name ist abgeleitet von „cyprium“, der Insel Zypern, wo im Altertum Kupfer gewonnen wurde. Wir alle kennen Kupfer aufgrund seiner hervorragenden Leitfähigkeit aus der Technik, dem Heizungsbau oder aus der Klempnerei. Was dieses Spurenelement in unseren Pferden bewirkt, haben wir uns für diesen Blogbeitrag einmal genauer angesehen.
Kupfer findet sich im Pferdekörper an vielen Stellen wieder. Leber, Knochen, Muskulatur und Haut sind die größten Speicherorte. Um die Speicher optimal zu versorgen, benötigt ein 600 kg schweres Pferd 127 mg Kupfer am Tag. Dieser Bedarf bleibt sowohl bei starker Arbeit als auch nur im Erhaltungszustand ähnlich. Im Normalfall kann dieser über die Versorgung mit qualitativ hochwertigem Heu gut gedeckt werden. Da aber, wie wir alle wissen, die Böden in Deutschland nicht überall alle wichtigen Nährstoffe enthalten, sollte in regelmäßigen Abständen ein Blutbild gemacht werden, in dem auch der Kupferwert überprüft werden kann.
Kupfer ist maßgeblich an Aufbau und Regeneration des Bindegewebes beteiligt und wirkt sich positiv auf die Widerstandskraft und die Wundheilungsfähigkeit der Pferde aus.
Am häufigsten findet sich ein Kupfermangel bei Stuten und Fohlen. Werden die tragenden Stuten nicht optimal mit diesem Spurenelement versorgt, können sie auch die Ungeborenen nicht ausreichend bedienen. Die Folge: Die Kleinen können unter Anämien leiden, auffällige Skelettveränderungen und auch Wachstumsstörungen aufweisen. Ausgewachsene Pferde zeigen bei einem Kupfermangel Symptome wie
- Schuppige Haut,
- Juckreiz,
- Haarausfall
- Hufprobleme oder
- Pigmentstörungen.
In schlimmen Fällen kann es aufgrund eines Kupfermangels zu Gefäßrupturen, Entzündungen oder zum Absterben von Nervengewebe kommen.
Die Toleranz der Pferde bezüglich eines Zuviels an Kupfer erscheint recht hoch. Dennoch sollte man sich an die Dosierung halten, da sich eindauerhafter Überschuss leberschädigend auswirkt.
Liegt ein Kupfermangel vor, kann man diesen recht gut über ein hochwertiges Mineralfutter ausgleichen. Sehr gerne helfen wir Ihnen dabei, das Passende für Ihr Pferd auszusuchen. Melden Sie sich einfach unter der kostenlosen Hotline 0800 / 627 83 74 und via Email an info@masterhorse.de.
Viele weitere Infos zum Thema Kupfer beim Pferd finden Sie auch auf unserer Homepage. Viel Spaß beim Weiterklicken wünscht das MASTERHORSE-Team
