Ende Oktober 2016 stand Vegas, das Reitbeteiligungspferd einer unserer Futterexpertinnen, wieder mit einem dicken Bein in der Box. Hat er sich auf der Koppel vertreten oder doch beim Ausritt? Wir wussten es nicht. Leider war es das gleiche Bein, an dem er vor zwei Jahren schon Probleme mit dem Unterstützungsband hatte. In der akuten Phase haben wir gekühlt und nochmals gekühlt und das betroffene Bein mit essigsaurer Tonerde eingerieben. Zusätzlich gab es für ein paar Tage entzündungshemmende Medikamente. Seitens der Fütterung gab es MASTERHORSE REPAR S als Ergänzungsfuttermittel zur Unterstützung der Sehnenregeneration für die nächsten Monate. Ab sofort wurde nur noch Schritt geführt bzw. geritten. Im Dezember erfolgte der Umzug in einen anderen Stall, quasi zur Reha. Das Programm dort bestand nun aus einem kleinen Frischluft Paddock auf dem er etwas auf und ab gehen konnte sowie kontrollierter Bewegung an der Hand und unter dem Sattel.

Sicher ist sicher: Ultraschall-Untersuchung der Sehne durch die Tierärztin.
Die Sehne wurde zusehends besser, blieb aber weiterhin leicht geschwollen. Letzte Woche stand wieder ein Kontroll-Ultraschall an. Die Tierärztin rasierte erst vorsichtig das Bein, dann wurde geschallt. Die Sehnen haben sich seit dem ersten Ultraschall, welches kurz nach der Verletzung gemacht wurde, deutlich regeneriert. Allerdings konnte man im Ultraschall erkennen, dass die Sehnenfasern des Unterstützungsbandes noch leicht aufgefasert sind, auch die oberflächliche Beugesehne ist noch nicht 100 %-ig belastbar. Also weiterhin keine volle Belastung bzw. ein intensiveres Antrainieren. Ein bisschen traben dürfen wir zum Glück, das stärkt das Sehnengewebe. Und wenn die Bodenverhältnisse passen, dann werden auch ein paar Meter ruhig galoppiert. Weiterhin gibt es MASTERHORSE REPAR S, die enthaltenen Wirkstoffe unterstützen die Regeneration der Sehne.

Vor Ort die Diagnose: Die oberflächliche Beugesehne ist noch nicht 100%-ig belastbar.
Bei Sehnenproblemen wird immer wieder diskutiert wie man sein Pferd richtig hält. Darf es mit auf die Koppel oder soll es im Offenstall mit der Gruppe mitlaufen? Oder doch lieber Boxenruhe mit Paddock und Reiten? Das hängt natürlich vom Schweregrad des Sehnenschadens und vom Temperament des Pferdes ab. Unkontrollierte Bewegungen wie Bocken, schnelle Sprints oder scharfe Wendungen können nämlich den mühsam erarbeiteten Heilungserfolg schnell zunichte machen.
Der Schaden am Unterstützungsband war bei Vegas jetzt nicht so gravierend, dass er in reine Boxenhaft gehört hätte. Während der Winterzeit durfte er sich auf einem Paddock sonnen. Zu Beginn der Weidesaison haben wir beschlossen, dass er mit auf die Koppel darf. Er ist jetzt vom Kopf her sehr ausgeglichen und macht unter dem Sattel keine Probleme. Zum Glück galoppiert er nur selten flott über die Koppel und die Sehne hält. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir ihn bald mehr belasten können.
