Bei der Auswahl des richtigen Kraftfutters kommt immer wieder die Diskussion auf, was denn besser wäre: Hafer oder Gerste? Hafer gilt meist als der Energielieferant der Wahl. Doch auch die Gerste erfreut sich großer Beliebtheit. Doch was macht sie so einzigartig? Unsere Experten haben sich diese genauer angesehen. Von A bis Z haben wir für Sie einmal die wichtigsten Fakten aufgelistet:

Die Gerste ist eine gute Energiequelle für das Sportpferd.
A wie aufgeschlossen:
In aufgeschlossener Form – sprich geflockt oder gepoppt – ist die Gerste besonders bekömmlich und auch leicht verdaulich für die Pferde.
B wie Bedarf:
Die Deckung des Energie- und Nährstoffbedarfs ist die Grundlage der Pferdefütterung. Die Gerste eignet sich sehr gut als Ergänzung zum Heu und Mineralfutter.
E wie Energie:
Mit 850 g aufgeschlossener Gerste erhält das Pferd ebenso viel Energie wie durch ein Kilogramm Hafer.
H wie hydrothermisches Verfahren:
Durch die Behandlung mit Wasserdampf und Wärme erhöht sich die Stärkeverdaulichkeit der Gerstenkörner um mehr als das Dreifache.
K wie Körner:
Vergleichen wir die Körner, so fällt auf, dass das Gerstenkorn sehr hart ist und nur schwer zerkleinert werden kann. Das Haferkorn hingegen ist eher weich und auch größer als das Gerstenkorn. Es kann leichter geöffnet werden, weshalb die Gerste nur in aufgeschlossener Form besonders geeignet ist, da ihre Körner nicht mehr vom Pferd selbst geöffnet werden müssen.
L wie langanhaltend
Die Energie aus der Gerste wird im Vergleich zu der des Hafers langsamer an den Organismus der Pferde abgegeben. Deshalb spricht man über sie gerne auch als einen Lieferanten „langanhaltender Energie“.
O wie Orient
Im Vorderen Orient fütterten die Menschen bereits vor 10.000 Jahren die Gerste an ihre Pferde. Daher erfreut sie sich auch heute noch bei den Araber-Besitzern von großer Beliebtheit.
P wie Portion
In einer Portion werden maximal 0,3 kg Gerste pro 100 kg Körpermasse verfüttert, um eine gute Stärkeverdauung zu gewährleisten. Ein 600 kg schweres Pferd erhält folglich maximal 1,8 kg dieser Getreidesorte pro Mahlzeit.
R wie Rohfaser
Die enthaltene Rohfaser ist doppelt so hoch im Vergleich zum Mais. Durch die Fütterung mit Korn und Spelze wird die Dickdarmflora gut aktiviert.
S wie Stärke
Sie liefert die benötige Energie für das Sportpferd und wertet so die Grundfutterration auf.
Z wie „Zu guter Letzt“:
Selbstverständlich möchten wir es nicht versäumen, darauf hinzuweisen, dass bei der Fütterung überhöhter Mengen an nicht verarbeiteter Gerste das Risiko der Entstehung einer Hufrehe oder Kolik steigt. Deshalb gibt es in unserem Sortiment die MASTERHORSE NATUR-GERSTENFLOCKEN aus hydrothermisch aufgeschlossenem Getreide. Sie versorgen Ihr Pferd mit langanhaltender Energie und sind sehr gut verdaulich.
Viele weitere spannende Fakten rund um die Gerstenfütterung gibt es auch in unserem neuesten Expertentipp. Diesen finden Sie auf unserer Homepage.
Ihr MASTERHORSE-Team wünscht viel Spaß beim Weiterlesen!

